Inhalt

Wirtschaft

Dossier: Arbeitslosigkeit

Publiziert 30. Juni 2010, 11:44 Uhr, Aktualisiert 11. April 2012, 10:04 Uhr

Langsam erholt sich die Wirtschaft. Somit sind in der Schweiz wieder weniger Menschen auf Job-Suche. In einigen Betrieben herrscht gar Personalmangel. Aber nicht in allen Branchen ist dies so. Konkurse und Rationalisierungen bedeuten für viele Angestellte den blauen Brief. weiterlesen

Keine Entwarnung auf dem Arbeitsmarkt
Nach der Finanzkrise geht es mit der Schweizer Wirtschaft wieder aufwärts, und das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) verkündet wieder sinkende Arbeitslosenzahlen. Doch in vielen Branchen bleibt die Lage angespannt. Denn trotz Wirtschaftsaufschwung schliessen Firmen immer wieder Produktionsstätten oder bauen im Namen der Effizienzsteigerung Stellen ab.

Arbeitslosenkasse ist hoch verschuldet
Auch für die Arbeitslosenversicherung (ALV) bedeuten die sinkenden Zahlen von Stellensuchenden noch keine Entwarnung. Denn das Loch in der Kasse hat die Schwelle von 6,5 Milliarden Franken bereits überschritten. Dem soll nun die ALV-Revision entgegenwirken. Trotz Widerstand von Gewerkschaften und linken Parteien hat das Schweizer Stimmvolk der Revision im September 2010 zugestimmt. Das Ziel: Mehr Einnahmen und weniger Ausgaben.

Sparen bei den Jungen
Das Finanzloch in der ALV will der Bund durch eine Beitragserhöhung um 0,2 auf 2,2 Prozent füllen. Zudem ist ein Solidaritätsprozent für Einkommen zwischen 126'000 und 315'000 Franken vorgesehen. Einsparungen sieht die Revision aber auch bei den Jungen vor: So sollen beispielsweise unter 30-Jährige auch Berufe annehmen müssen, die unter ihren Qualifikationen liegen. Zudem haben Personen unter 25 nur noch Anspruch auf 200 Taggelder. Studiumsabgänger, die keine Stelle finden, sollen neu nur noch Anspruch auf höchstens 90 Taggelder haben.

zuklappen

Dossier bewerten

  • Durchschnittliche Bewertung: 3
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Mehrwert