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Umwelt

Dossier: Windenergie im Aufwind

Publiziert 27. Oktober 2008, 15:40 Uhr, Aktualisiert 06. März 2012, 9:13 Uhr

Die Nutzung des Windes zur Stromproduktion steckt in der Schweiz noch in den Kinderschuhen. Obschon die Anlagen heute sehr effizient sind, setzen sich Windkraftwerke nur langsam durch. Auch Landschaftsschützer bescheren ihnen reichlich Gegenwind. weiterlesen

Anlagen amortisieren sich in zehn Jahren
Windenergie ist eine umweltfreundliche und wirtschaftliche Form der Stromgewinnung: Die Anlagen amortisieren ihre Baukosten innerhalb von zehn Jahren. Energetisch sind sie bereits nach wenigen Monaten im Plus.

Windkraftwerke garantieren keine konstante Stromproduktion
Allerdings: Landschaftsschützer stören sich an den bis zu 90 Meter hohen Bauten. Vor allem, weil für eine ausreichende Stromproduktion viele Maste nötig sind. Um das Atomkraftwerk Mühleberg zu ersetzen, wären 680 Windanlagen nötig. Weil der Wind je nach Tageszeit und Saison anders weht, garantieren Windkraftwerke keine konstante Stromproduktion und lassen sich nur in Ergänzung mit anderen Energiequellen nutzen

Bundesrat setzt sich für Windenergie ein
In der Schweiz sind an 18 Standorten Windturbinen in Betrieb (Stand 2008). Sie bedienen lediglich 0,3 Promille des gesamten Schweizer Stromverbrauchs. Bis ins Jahr 2025 will der Bundesrat diesen Anteil auf rund ein Prozent steigern. In der EU ist man schon weiter: Dort besorgen Windturbinen heute 3,7 Prozent des gesamten Stromverbrauchs, in einzelnen Gegenden Deutschland liegt sogar einen Drittel.

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