Umwelt
Dossier: Umweltkatastrophen
Die Ölpest nach der Explosion der Bohrinsel Deepwater-Horizon zerstörte ganze Lebensräume im Golf von Mexiko. Doch sie ist nur eine von vielen menschengemachter Umweltkatastrophen. Immer wieder sind Industrie-Betriebe für verseuchte Gewässer, Landschaften oder ganze Regionen verantwortlich – nicht selten aus purer Fahrlässigkeit. weiterlesen
Reaktoren, Chemie und Öltanker
Tschernobyl, Bhopal, Exxon Valdez: Drei Namen, die stellvertretend stehen für die grossen Umweltkatastrophen des 20. Jahrhunderts. Im Gegensatz zu Naturkatastrophen werden Umweltkatastrophen vom Menschen verursacht – sei es durch einen Reaktorunfall wie in Tschernobyl, einen defekten Tank mit hochgiftigen Chemikalien wie im indischen Bhopal oder den leckgeschlagenen Öltanker Exxon Valdez vor der Küste Alaskas.
Der Brand von Schweizerhalle
Die Schweiz erlebte am 1. November 1986 ihre bisher schlimmste Umweltkatastrophe, als in Basel eine Sandoz-Lagerhalle mit 1350 Tonnen Chemikalien in Brand geriet. Menschen kamen keine zu Schaden, doch mit dem Löschwasser gelangten Pestizide und Quecksilber in den Rhein. Ein grosses Fischsterben war die Folge, das auf einer Länge von 400 Kilometern die gesamte Aalpopulation auslöschte.
Grösseres Ökobewusstsein dank Umweltkatastrophen?
Immerhin einen positiven Effekt können Umweltkatastrophen haben: Im Gegensatz zur schleichend fortschreitenden Umweltverschmutzung führen sie den Menschen schlagartig und heftig die Folgen der Naturzerstörung vor Augen und lassen das Umweltbewusstsein wachsen. Der positive Effekt solch einer Katastrophe ist jedoch bei weitem nicht ausreichen. Noch immer gelangt bei einer Ölpest nur ein Bruchteil der Ölmenge ins Wasser, die anderswo alltäglich vom Land aus und über Flüsse ins Meer geleitet wird.
- 43 Videos zum Dossier Umweltkatastrophen
Videogalerie
Die Videogalerie besteht aus Videos und dazugehörige Videounterschriften. Mit den Zurück und Vorwärts Links kann die Videogalerie navigiert werden. Die Videogalerie wird innerhalb der geöffneten Seite nachgeladen, der Inhalt ist nach betätigen der Navigation unterhalb der Navigation vorzufinden.
-
29.03.2012,
Tagesschau
, Dauer 1:09 Min
SF Wissen Tipp
Bohrinsel-Betreiber bereitet sich auf mögliche Explosion vor
Der französische Konzern Total hat bestätigt, er habe Löschschiffe zur Sicherheitszone bestellt. Ausserdem sei die undichte Stelle an der Elgin-Plattform in der Nordsee gefunden worden. Das Leck liegt vermutlich an einer Gasquelle, die seit einem Jahr nicht mehr angezapft wird. -
05.04.2012,
Einstein
, Dauer 5:28 Min
SF Wissen Tipp Gas als explosive Gefahr vom Meeresgrund
Im Zusammenhang mit dem austretenden Gas bei der Nordsee-Bohrinsel Elgin spricht alles von Umweltschäden und drohender Explosionsgefahr. Aber auch ohne menschlichen Einfluss bergen Gase vom Meeresgrund Gefahren. -
28.03.2012,
10vor10
, Dauer 3:08 Min
SF Wissen Tipp Lage ausser Kontrolle
Rund 240 Kilometer vor der Küste Schottlands entweicht seit vier Tagen hochexplosives Gas aus der leckgeschlagenen Bohrinsel Elgin in die Nordsee. Es könnte zu massiven Explosionen kommen. Der britische Staat und der Konzern Total relativieren die Gefahr, doch in Schottland ist man beunruhigt. -
28.03.2012,
Tagesschau
, Dauer 2:10 Min
SF Wissen Tipp Gasleck in Plattform: Experte im Interview
Wie gefährlich und giftig ist das ausströmende Gas aus der Förderplattform «Elgin»? Der Geologe der Universität Bern, Beda Hofmann, im Interview. -
17.01.2012,
Tagesschau
, Dauer 2:03 Min
SF Wissen Tipp «Costa Concordia»: Umwelt gefährdet
In den Tanks des vor der italienischen Küste havarierten Schiffs «Costa Concordia» befinden sich rund 2400 Tonnen hochgiftiger Treibstoff. Sollte dieser auslaufen, würde der artenreiche Nationalpark, in dem das Schiff liegt, grossen Schaden nehmen. -
08.01.2012,
Tagesschau
, Dauer 1:50 Min
SF Wissen Tipp Container-Schiff «Rena» in zwei Teile
«Rena» liegt schon seit drei Monaten mit schwerer Schlagseite vor Neuseeland im Meer. Unmengen an Öl sind bereits ausgelaufen. Nun ist das Schiff mittig auseinandergebrochen und eine neue Katastrophe droht. -
04.11.2011,
Schweiz aktuell
, Dauer 11:48 Min
SF Wissen Tipp Sandoz-Brand: Altlasten im Boden
Brisant: 25 Jahre nach dem Chemieunfall gelangen noch immer giftige Stoffe aus dem Brandplatz-Untergrund ins Grundwasser. Muttenz darf deshalb bis heute eines seiner Pumpwerke nur zu einem Drittel benutzen. -
03.11.2011,
Schweiz aktuell
, Dauer 11:49 Min
SF Wissen Tipp Wie sicher ist Schweizerhalle heute?
Das Chemieunglück Schweizerhalle brachte der Schweiz neue Vorschriften, welche den Umgang und die Lagerung von gefährlichen Gütern klar regeln. «Schweiz aktuell» zeigt, mit welchen Vorkehrungen und Auflagen heute ein zweites Schweizerhalle verhindert werden soll, und spricht mit Experten zum Thema Chemiesicherheit. Sabine Dahinden meldet sich direkt von einem Chemiebetrieb in Muttenz BL. -
09.10.2011,
Tagesschau
, Dauer 1:41 Min
SF Wissen Tipp Neuseeland fürchtet verheerende Ölpest
Seit am Mittwoch ein Containerschiff rund 20 Kilometer vor Neuseelands nördlicher Küste auf Grund gelaufen ist, strömt Öl in den Pazifik. Das havarierte Schiff droht auseinanderzubrechen. -
20.04.2011,
Tagesschau
, Dauer 2:37 Min
SF Wissen Tipp Wieder Fische aus dem Golf von Mexiko
Vor einem Jahr explodierte die Ölplattform «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko. Hunderte Millionen Liter Öl flossen wochenlang ungehindert ins Meer. Nun werden in New Orleans wieder Fische aus dem Golf verkauft. -
05.01.2011,
Tagesschau
, Dauer 3:05 Min
SF Wissen Tipp Brand in Chemiefabrik
In den Niederlanden ist die höchste Alarmstufe ausgerufen worden. Grund dafür ist ein Brand in einer Chemiefabrik. Dieser führte zu mehreren Explosionen. Betroffen ist ein Gebiet in Moerdijk rund 80 Kilometer südlich von Amsterdam. -
07.10.2010,
Tagesschau
, Dauer 4:47 Min
SF Wissen Tipp Giftschlamm erreicht Donau
In Ungarn hat der Giftschlamm die Donau erreicht. Laut Katastrophenschutzbehörde bestehe aber keine Gefahr für die Umwelt, weil der Schlamm stark verdünnt sei. -
05.10.2010,
Tagesschau
, Dauer 1:47 Min
SF Wissen Tipp Chemiekatastrophe in Ungarn
In Ungarn sind bei einem Unfall in einer Aluminiumfabrik mindestens vier Menschen getötet und mehrere Dutzend verletzt worden. Aus einem gebrochenen Auffang-Becken sind mehr als 700‘000 Kubikmeter giftiger Bauxit-Schlamm ausgelaufen. Betroffen sind drei anliegende Dörfer der Ortschaft Kolondar. -
20.09.2010,
Tagesschau
, Dauer 3:06 Min
SF Wissen Tipp Öl-Leck in Mexiko endgültig verschlossen
Laut dem Konzern BP ist das Öl-Leck im Golf von Mexiko nun definitiv abgedichtet worden. Bereits Mitte Juli war der Öl-Austritt durch eine Kappe unterbunden worden. Erst jetzt gelang es allerdings, das Leck mit Zement zu stopfen -
02.09.2010,
Tagesschau
, Dauer 0:53 Min
SF Wissen Tipp Schon wieder explodiert eine Ölbohrinsel
Im Golf von Mexiko ist eine Bohrplattform explodiert. Die Bohrinsel steht nach Angaben der Küstenwache in Flammen. -
04.08.2010,
Rundschau
, Dauer 2:53 Min
SF Wissen Tipp Meer in Gefahr
Das Meer und der Dreck. Ein kurzer Überblick über namhafte Ölkatastrophen. -
04.08.2010,
Rundschau
, Dauer 9:05 Min
SF Wissen Tipp Zeitbombe Meeresmüll
Das Meer verkommt immer mehr zur Müllkippe. Der Grossteil des Mülls in den Weltmeeren ist Plastik. Die Plastikteile werden von Salzwasser und Sonnenlicht in kleinste Partikel zerrieben und von Fischen gefressen, welche daran verenden. So zirkuliert eine unvorstellbare Menge Zivilisationsmüll seit Jahren stationär zwischen Asien und Amerika. Jetzt schlagen Experten Alarm und warnen vor den Auswirkungen auf den Menschen. -
23.07.2010,
Tagesschau
, Dauer 1:18 Min
SF Wissen Tipp Öl verschmutzt Gelbes Meer
In der chinesischen Hafenstadt Dalian ist eine Pipeline explodiert. Bisher sind 1,5 Millionen Liter Öl ins Gelbe Meer gelaufen. -
10.06.2010,
Einstein
, Dauer 9:00 Min
SF Wissen Tipp Ölpest: Déjà-vu im Golf von Mexiko
1979 kam es im Golf von Mexiko zum grössten Erdölunfall der Geschichte. Die Mittel, um das Leck zu stopfen, versagten. Es waren die selben, die auch heute wieder eingesetzt werden: Stahlglocke, Topkill-Verfahren, Entlastungsbohrung. Die damals verantwortliche Bohrfirma wurde später zu Transocean, dem Unternehmen, das heute wieder im Brennpunkt steht. «Einstein» vergleicht die beiden Katastrophen und zeigt auf, wie unbelehrbar die Branche agiert. -
24.05.2010,
Tagesschau
, Dauer 1:39 Min
SF Wissen Tipp Der Öl-Konzern BP bezieht Stellung
Nachdem die Wut in der Bevölkerung und die Kritik von Seiten der US-Regierung immer grösser werden, äussert sich nun BP zu den Vorwürfen. -
21.05.2010,
Tagesschau
, Dauer 1:34 Min
SF Wissen Tipp Viel mehr Öl ausgelaufen als BP behauptet
Das Umweltdesaster im Golf von Mexiko soll weit schlimmer sein, als BP angegeben hatte. Es ist rund die doppelte Menge Öl ausgelaufen, wie jetzt bekannt wurde. Mittlerweile sind auch weite Küstenteile vom Öl verschmutzt. -
11.05.2010,
Tagesschau
, Dauer 2:23 Min
SF Wissen Tipp US-Kongress knöpft sich Verantwortliche der Ölpest vor
Ein Untersuchungsausschuss des US-Senats hat die Manager der beteiligten Ölkonzerne zu einer Anhörung geladen. Der Ausschuss kritisiert die Vorgehensweise der Verantwortlichen stark. -
05.05.2010,
Rundschau
, Dauer 6:22 Min
SF Wissen Tipp Folgenschwere Ölpest: Erinnerung an Exxon Valdez
Den USA droht die grösste Umweltkatastrophe aller Zeiten. Der unterdessen 10'000 Quadratkilometer grosse Ölteppich im Golf von Mexiko treibt ungebremst auf Amerikas Südstaaten zu. Das erinnert an den Tanker «Exxon Valdez», der vor 20 Jahren in Alaska auf Grund gelaufen ist. Das Gebiet hat sich bis heute nicht von den Schäden erholt. -
03.05.2010,
Tagesschau
, Dauer 2:18 Min
SF Wissen Tipp Öl-Konzern BP übernimmt Verantwortung
Der Mineralöl-Konzern BP übernimmt alle Kosten, die im Zusammenhang mit der Bohrinsel-Katastrophe im Golf von Mexiko entstehen. -
23.04.2010,
10vor10
, Dauer 2:48 Min
SF Wissen Tipp Bohrinsel ist gesunken
Im Golf von Mexiko droht eine Ölkatastrophe: Zwei Tage nach einer schweren Explosion ist die brennende Bohrinsel des Schweizer Unternehmens Transocean vor der US-Küste gesunken. Beim Hauptsitz des Unternehmens in Zug wollte niemand Stellung nehmen. -
02.03.2005,
Rundschau
, Dauer 12:58 Min
SF Wissen Tipp Langer Schatten der Chemie-Katastrophe
Stefánia Sénno ist ein Opfer der Chemie-Katastrophe von Séveso. Fast 30 Jahre nach dem Unfall redet sie jetzt zum ersten Mal. Verantwortlich für das Unglück war ein Tochterunternehmen der Firma Givaudan, die selbst wiederum zur Schweizer Roche gehörte. Givaudan meldet heute wieder schöne Gewinne und fordert von Betroffenen des Chemie-Desasters in Seveso Geld zurück – mit Zins und Zinseszinsen. -
08.02.2003,
Zeitreise – Highlights aus 50 Jahren Fernsehen
, Dauer 11:05 Min
SF Wissen Tipp Ein Rückblick auf den Brand von Schweizerhalle
Als 1986 ein Chemielager von Sandoz am Rhein in Flammen aufging, war das die schlimmste Chemiekatastrophe, welche die Schweiz je erlebt hatte. «Zeitreise» zeigt noch einmal die Bilder des Brandes und lässt Zeitzeugen zu Wort kommen. -
13.12.2002,
10vor10
, Dauer 5:50 Min
SF Wissen Tipp Frankreich: Spätfolgen eines Tankerunglücks
Vor drei Jahren sank vor der französischen Atlantikküste der Öltanker «Erika». Bei der Havarie liefen rund 15'000 Tonnen Schweröl ins Meer. Welche Spätfolgen hinterliess dieses Unglück? -
20.11.2002,
10vor10
, Dauer 3:01 Min
SF Wissen Tipp Ökologische Katastrophe in Spanien
Gestern sank der Öltanker «Prestige» mit einer Fracht und 60'000 Litern Öl. Bereits 200 Kilometer der spanischen und portugiesischen Küste sind verschmutzt. -
20.11.2002,
10vor10
, Dauer 3:20 Min
SF Wissen Tipp Die Ölkatastrophe und ihre Folgen für die Anwohner
An der Costa de la Muerte leben rund 4000 Menschen vom Fischfang. Viele bangen nun um ihre Existenz. -
19.02.2001,
nano
, Dauer 7:41 Min
SF Wissen Tipp Brasilien: Riesige Wasser- und Bodenverschmutzung durch gebrochene Pipeline
Juni 2000: Als eine Pipeline der halbstaatlichen brasilianischen Erdölfirma Petrobas bricht, wird eines der artenreichsten Biotope des Landes mit Öl überschwemmt. Umweltschutz-Organisationen klagen an, Betrobas sei auf eine solche Katastrophe nicht vorbereitet gewesen und habe bei der Bewältigung des Unglücks versagt. -
11.07.2000,
10vor10
, Dauer 7:16 Min
SF Wissen Tipp Öko-Katastrophe in Rumänien: Die Folgen
Die Umwelt-Katastrophe in Rumänien erschütterte Ende Januar ganz Europa: In Baia Mare brach der Laugen-Damm einer Goldmine – über 10'000 Kubikmeter Giftlauge aus Zyanid und Schwermetallen floss in Grundwasser und Flüsse. Die Donau und die Theiss werden Jahre brauchen, um ihr Ökosystem wieder aufzubauen. Auch die Nachbarländer sind betroffen. Und die ökologische Zeitbombe in Rumänien tickt weiter – die Dämme sind nach wie vor in einem desolaten Zustand. -
21.02.1996,
10vor10
, Dauer 2:57 Min
SF Wissen Tipp «Sea Empress»: Ölpest vor der walisischen Küste
Nach dem Sinken des Öltankers «Sea Empress» vor der Küste Wales' ist das Ausmass der Umweltverschmutzungen noch nicht abzusehen. Für die Vogelwelt der Küste stellt die Tanker-Katastrophe eine grosse Bedrohung dar. -
17.08.1995,
MTW
, Dauer 44:43 Min
SF Wissen Tipp Unfallursache: Menschliches Versagen
Übermüdete Menschen an verantwortungsvollen Arbeitsplätzen können durch Fehlreaktionen Katastrophen auslösen. Das war bei vergangenen Unfällen mehr als einmal der Fall, sei es bei den Atomkatastrophen von Tschernobyl und Three Mile Island oder beim Schiffsunglück der «Exxon Valdez». -
27.05.1992,
Rundschau
, Dauer 5:27 Min
SF Wissen Tipp Umweltkatastrophen: Der Westen muss umdenken
Von Tschernobyl bis Seveso: Beispiele für menschgemachte Katastrophen gibt es genug. Der Berner Umweltforscher Jost Krippendorf erklärt im Interview, welches Umdenken in der westlichen Industrie-Gesellschaft nötig ist, um globale Umweltkatastrophen künftig zu verhindern. -
11.03.1991,
10vor10
, Dauer 4:50 Min
SF Wissen Tipp Brennende Erdölfelder in Kuwait
Als sich die irakischen Truppen im Zweiten Golfkrieg aus Kuwait zurückzogen, steckten sie die Ölfelder des Wüstenstaates in Brand und liessen zudem immense Mengen Öl in den persischen Golf fliessen. Die brennenden Erdölfelder sorgen nun für eine riesige Umwelt-Katastrophe. -
18.12.1989,
Tagesschau Jahresrückblick
, Dauer 3:35 Min
SF Wissen Tipp «Exxon Valdez» verursacht Ölpest
Als der Öltanker «Exxon Valdez» im März 1989 vor der Küste Alaskas auf ein Riff läuft, ist das der Beginn der grössten Umweltkatastrophe in der Geschichte der Seefahrt. 40'000 Tonnen Rohöl laufen aus und verseuchen über 2000 Kilometer der Küste. Hunderttausende Fische, Seevögel und andere Tiere sterben schon kurz nach dem Unglück. Die überlebenden Tiere vergiften sich bei der Nahrungsaufnahme weiter, denn die Ölreste werden nur äusserst langsam abgebaut. -
29.11.1988,
Rundschau
, Dauer 17:24 Min
SF Wissen Tipp Bhopal: Giftgas-Opfer warten immer noch auf Entschädigung
Über eine halbe Million Menschen wurden bei der Giftgaskatastrophe im indischen Bhopal verletzt, viele Tausend starben. Vier Jahre nach dem Unglück warten die Opfer noch immer auf eine Entschädigung durch den US-Chemiekonzern Union Carbide Corporation. -
04.11.1986,
DRS aktuell
, Dauer 9:30 Min
SF Wissen Tipp Wie weiter nach der Sandoz-Katastrophe?
Am 1. November 1986 schreckt Sirenengeheul die Basler aus dem Schlaf: Ein Grossbrand beim Chemiekonzern Sandoz sorgt für eine stinkende Rauchwolke und das Löschwasser vergiftet den Rhein. «DRS aktuell» zeigt eine Chronologie der Ereignisse. -
04.11.1986,
DRS aktuell
, Dauer 4:17 Min
SF Wissen Tipp Pressekonferenz der Sandoz-Konzernleitung
Auch drei Tage nach dem Inferno ist der Sandoz-Grossbrand in Basel das Gesprächsthema Nummer eins. Um den öffentlichen Informationshunger zu stillen, nahm die Konzernleitung nun an einer Pressekonferenz Stellung und erklärte ihre Sicht des Unfallhergangs. -
10.11.1984,
Agenturmaterial
, Dauer 3:18 Min
SF Wissen Tipp Die Giftgas-Katastrophe von Bhopal
Am 3. Dezember 1984 kam es im indischen Bhopal zur bislang schlimmsten Chemiekatastrophe der Geschichte: Aus einem Werk des US-Konzerns Union Carbide Corporation traten mehrere Tonnen giftiger Stoffe aus. Die Zahl der Opfer wird auf bis zu 25'000 geschätzt. Dazu kommen gut eine halbe Million Verletzte, die von Langzeitschäden betroffen sind.
Beitrag ohne Kommentar -
19.03.1979,
Tagesschau
, Dauer 1:20 Min
SF Wissen Tipp Kernschmelze im Kernkraftwerk von Three Mile Island
Atomunfall in Pennsylvania: Als der Reaktorblock 2 des Kernkraftwerks von Three Mile Island nicht mehr genügend gekühlt wird, beginnt er zu schmelzen. Um Schlimmeres zu verhindern, lassen die Verantwortlichen Wasserstoff und Wasserdampf zu Teilen direkt in die Atmosphäre ablassen. Dabei wird auch radioaktives Gas freigesetzt. -
13.08.1976,
CH-Magazin
, Dauer 10:12 Min
SF Wissen Tipp Seveso: Aufräumarbeiten nach Giftunfall
Bis vor einem Monat war die Roche-Tochter Icmesa im italienischen Meda ein unbekannter kleiner Chemiebetrieb. Doch am 10. Juli 1976 ereignete sich im 20 Kilometer nördlich von Mailand gelegenen Ort ein Chemieunfall, bei dem das hochgiftige Dioxin TCDD freigesetzt wurde. Jetzt räumen Arbeiter die verbliebenen Giftstoffe aus der Fabrik. Allerdings: Die giftigsten Stoffe sind als Rauchwolke aus dem Kamin entwichen.



Flugzeugabstürze
Sterbehilfe
Brustkrebs
Schokolade – bittersüsse Sünde
Elektrosmog und Handystrahlung
Glücksspiele
