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Umwelt

Dossier: Meteo und Wetterfrosch

Publiziert 23. Mai 2008, 14:41 Uhr, Aktualisiert 11. Dezember 2012, 15:30 Uhr

Schneechaos, Regenstürme und Hitzewellen – das Wetter sorgt über das ganze Jahr hindurch für reichlich Gesprächsstoff. Seit 1880 versucht nun das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, unterschiedlichsten meteorologischen Phänomenen auf die Spur zu kommen. weiterlesen

Wetter ist immer ein Thema
Kein Thema bewegt mehr als das Wetter – so lockt SF Meteo jeden Tag Hunderttausende vor den Bildschirm. Wetterdienste boomen, sei es im Fernsehen, im Internet oder per SMS. Wann hört der Regen auf? Wann fällt der erste Schnee? Wann beginnt die Badesaison? Überall auf der Welt möchten Menschen gleichermassen wissen, welches Wetter sie in der Zukunft erwartet.

Exakte Wissenschaft
Seit 1880 versucht das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, diesen Wissensdurst zu stillen. Mit den Daten zahlreicher Messstationen erstellt der nationale Wetterdienst (bekannt als MeteoSchweiz) Prognosen und forscht im Klimabereich. Im Gegensatz zu Wetterschmöckern und Bauernregeln ist die Meteorologie eine exakte Wissenschaft, die ihre Vorhersagen auf statistischem Material abstützt und international zum Beispiel auch mit Wettersatelliten arbeitet.

Komplexe Modelle
Meteorologie befasst sich mit kurzfristigen Wettervorhersagen, hat aber viele Berührungspunkte mit der längerfristig ausgelegten Klimatologie. Die Wettervorhersagen beschäftigen sich mit den Veränderungen der untersten Atmosphäreschichten in naher Zukunft, während die Klimaforschung versucht, lang anhaltende Trends zu beobachten. Klimaforschung ist ungemein komplex. Von der Strömung und Temperatur der Ozeane bis zur direkten Sonneneinstrahlung müssen die komplexen Modelle Tausende verschiedener Faktoren in die Berechnungen einbeziehen.

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