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Umwelt

Dossier: Klimawandel

Publiziert 26. Oktober 2009, 16:56 Uhr, Aktualisiert 11. Dezember 2012, 15:30 Uhr

Die Aussichten sind düster: Wird der weltweite CO2-Ausstoss nicht bald deutlich reduziert, werden die Auswirkungen der globalen Klimaerwärmung immer gravierender: Der Meeresspiegel steigt an, Gletscher schmelzen, Überschwemmungen und Ungeziefer-Plagen drohen. Bereits um wenige Grade erhöhte Temperaturen können verheerende Folgen haben. weiterlesen

Mehr als heisse Luft
Die Debatte rund um den Klimawandel ist mehr als heisse Luft: Zu sichtbar sind heute die Folgen der globalen Erwärmung. Klar ist, dass die Klimaerwärmung nicht nur die vor einer Überflutung gefährdeten Südseeinseln oder die Eisbären betrifft, denen die Eisschollen davon schmelzen. Auch in der Schweiz haben die steigenden Temperaturen bereits negative Auswirkungen. Immer mehr Wintersportorte müssen auf Schneekanonen ausweichen, weil die weisse Pracht ausbleibt. Im Frühling kämpft die Natur gegen Ungeziefer, das die milden Winter überlebt und sich stärker vermehrt denn je. Und im Sommer macht zu warmes Wasser in den Flüssen den Fischen den Garaus. Der Permafrost schmilzt, die Berge zerbröckeln.

Temperaturanstieg droht
Klare Worte spricht die Schweizer Klimastudie, veröffentlicht im März 2007: Ergreift die Schweiz nicht sofort rigorose Massnahmen gegen den Klimawandel, wird die durchschnittliche Temperatur bis 2100 um fünf Grad ansteigen.

CO2-Ausstoss ist zu hoch
Bis 2015 muss der CO2-Austoss stabilisiert werden. Diese Zeitlimite setzten die ForscherInnen im dritten und letzten UNO-Weltklimabericht vom Mai 2007 der Weltbevölkerung. Die Schweiz könne dieses Ziel erreichen, glaubt jedenfalls Bundesrat Moritz Leuenberger.

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