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Umwelt

Dossier: Klimapolitik

Publiziert 02. November 2009, 10:46 Uhr, Aktualisiert 12. Dezember 2011, 12:37 Uhr

Das Klima ist heute eines der ganz grossen Themen in der Politik. Das war nicht immer so. 1992 kamen erstmals Staaten zusammen, um die Problematik des C02-Ausstosses und der Klima-Erwärmung zu diskutieren. Doch der Interessenskonflikt zwischen wirtschaftlichem Fortschritt und Umweltschutz bleibt gross. Die Reduktion von Treibhausgasen kommt nur langsam voran. weiterlesen

Kyoto-Protokoll gibt konkrete Klimaziele vor
1997 einigte sich die internationale Politik auf erste verbindliche Schritte zur Reduktion von Treibhausgasen. Festgehalten sind sie im Protokoll von Kyoto. Es verpflichtet alle unterzeichnenden Länder, die Treibhausgas-Emission bis 2012 zu verringern. Die Schweiz und die EU müssen ihren CO2-Ausstoss bis dahin gegenüber 1990 um acht Prozent reduzieren.

Wie weiter in der Klimapolitik?
Das Kyoto-Protokoll war ein hoffnungsvoller Anfang – mehr aber nicht. Am Klimagipfel in Cancún versuchte die Staatengemeinschaft im Dezember 2010 Nachfolge-Vereinbarungen für die Beschlüsse von Kyoto zu treffen. Die Teilnehmer beschlossen, einen Anstieg der Erderwärmung um mehr als zwei Grad zu verhindern. Obschon das Bekenntnis zum gemeinsamen Handeln als Erfolg gilt, bleiben Umweltwissenschaftler skeptisch. Sie fürchten, das Zwei-Grad-Ziel reiche nicht aus, um die Folgen des Klimawandels zu bewältigen.

Die USA als Vorbild
Entscheidend wird sein, dass auch die USA – welche das Kyoto-Protokoll nie ratifiziert haben – ihre Reduktionsziele einhalten. Denn die Klimapolitik der USA, so glauben Experten, hat Signalwirkung – insbesondere für die Schwellenländer, welche aus wirtschaftlichen Erwägungen nur zögerlich zu Klimamassnahmen bereit sind.

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