Umwelt
Dossier: CO2-Ausstoss
Seit über einem Jahrhundert werden Öl, Benzin, Diesel und Erdgas in Industrie und Verkehr verwendet. Das setzt grosse Mengen an CO2 frei. Seit dem 19. Jahrhundert hat der Gas-Gehalt in der Erdatmosphäre um über 30 Prozent zugenommen. Das hat gravierende Folgen: Das Klima auf der Erde erwärmt sich immer mehr. weiterlesen
Ziel: Treibhausgas reduzieren
Die Schweiz hat dem Klimawandel den Kampf angesagt: Mit der Unterschrift unter das Kyoto-Protokoll hat sie sich 1997 verpflichtet, ihre Treibhausgas-Emissionen bis ins Jahr 2010 zu verringern. Kohlendioxid (CO2) macht mehr als 80 Prozent dieser Emissionen aus. Auf der Reduktion des CO2-Ausstosses liegt deshalb besonderes Augenmerk.
CO2 ist ein Treibhausgas
CO2 entsteht bei der Verbrennung von Öl, Benzin, Diesel und Erdgas. Als Folge der Industrialisierung ist der CO2-Gehalt in der Atmosphäre seit dem 19. Jahrhundert stark gestiegen, um 37 Prozent. Weil CO2 die von der Erde abgestrahlte Infrarotstrahlung absorbiert, funktioniert es als Treibhausgas, das zur Erwärmung der Erdatmosphäre beiträgt.
Kyoto-Protokoll wird knapp erfüllt
Wichtigstes Mittel der Schweizer Klimapolitik ist das CO2-Gesetz. Dank ihm soll der CO2-Ausstoss bis 2010 um 10 Prozent sinken (gegenüber 1990). Seit 2008 besteht dazu eine CO2-Abgabe auf fossilen Brennstoffen wie Heizöl, Erdgas oder Kohle. Diese Lenkungsabgabe (ihre Einnahmen werden an Bevölkerung und Unternehmen zurückverteilt) führt zu einer Verteuerung der fossilen Brennstoffe, was den sparsameren Umgang mit ihnen fördern soll. Tatsächlich sind die Treibhausgas-Emissionen in der Schweiz so zurückgegangen, dass die Verpflichtungen des Kyoto-Protokolls wohl knapp erfüllt werden.


Britisches Königshaus
Herzinfarkt
SBB
Schokolade – bittersüsse Sünde


