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Technik

Dossier: Roboter

Publiziert 07. Oktober 2009, 15:27 Uhr, Aktualisiert 25. April 2012, 10:30 Uhr

Roboter sind keine ungelenken Metall-Männchen mit monotoner Computerstimme mehr. Heute können sie Autos einparkieren, alte Menschen pflegen oder Salsa tanzen. Nur Gefühle können die Maschinen-Menschen (noch) nicht empfinden. weiterlesen

Künstliche Zwangsarbeiter
Der Traum ist uralt: Schon in der griechischen Mythologie schuf der Schmiedegott Hephaistos Maschinenmenschen. Die moderne Science-Fiction machte den Roboter schliesslich zum Populärgut. Auch der Begriff selbst entstammt dem Genre: Er wurde vom Tschechen Karel Capek 1921 erstmals gebraucht und leitet sich ab aus dem slawischen «robota», das «Arbeit» oder «Zwangsarbeit» bedeutet.

Immer mehr Fähigkeiten
Längst haben Roboter den Sprung aus der Fiktion in die Realität geschafft. In der Industrie übernehmen Fertigungsroboter immer komplexere Aufgaben, etwa im Autobau oder bei der Herstellung von Mikrochips. Je «menschenähnlicher» sie dabei vorgehen, umso besser: Langfristig sollen multifunktionale Maschinen spezialisierte Roboter ersetzen und dank künstlicher Intelligenz eine Vielzahl von Arbeitsschritten bewältigen.

Mensch ist (noch) intelligenter
Bislang konnte aber noch kein Roboter den so genannten «Turing-Test» bestehen, der zeigt, ob seine Intelligenz an die des Menschen herankommt. Im Test befragt ein Mensch ohne Sicht- und Hörkontakt zwei ihm unbekannte Gesprächspartner – einen Menschen und einen Roboter. Gelingt es dem Fragesteller nicht, zwischen Mensch und Maschine zu unterscheiden, hat der Roboter den Test bestanden.

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