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Technik

Dossier: Computer – Rechner schreiben Geschichte

Publiziert 09. April 2010, 15:03 Uhr, Aktualisiert 06. August 2012, 7:44 Uhr

1984, eine Weltneuheit: Apple präsentiert seinen Computer «Macintosh». Er ist der erste Personal Computer mit Maus und grafischer Benutzeroberfläche. Seither halten die Rechner Einzug im Alltag. Doch die Computer-Revolution hat bereits lange vor dem ersten «Mac» begonnen. weiterlesen

Sprunghafte Verbreitung
In vier von fünf Schweizer Privathaushalten steht heute mindestens ein Computer. Aus dem Büroalltag ist der PC schlicht nicht mehr wegzudenken. Das war nicht immer so: Die ersten Personal Computer kamen Ende der 1970er-Jahre auf den Markt, doch bis Mitte der 1980er Jahre gingen in der Schweiz lediglich 40'000 Exemplare über den Ladentisch. Erst mit dem Aufkommen von günstigeren, benutzerfreundlicheren Geräten wie dem «MacIntosh» von Apple verbreiteten sich die Computer immer schneller.

Durchbruch dank Transistortechnik
Bis in die frühen 1960er-Jahre bestanden Computer-Prozessoren aus Röhren – und waren so gross wie ein Wandschrank. Erst die Erfindung des Transistors und der integrierten Schaltung machte den Siegeszug des Computers möglich. Anfang der 1970er-Jahre entwickelte die Firma Texas Instruments den ersten Mikroprozessor. Er vereinigte eine Vielzahl von Transistorfunktionen auf kleinstem Raum.

Immer kleiner, immer schneller
Seit den Anfangstagen hat sich die Leistung der Computer exponentiell gesteigert – gleichzeitig sind die Chips immer kleiner geworden: Auf dem ersten PC-Prozessor der Firma Intel aus dem Jahr 1971 fanden 2300 Transistoren Platz. 2010 enthält ein solcher Mikrochip über 400 Millionen einzelne Transistoren.

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