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Sport

Dossier: Doping

Publiziert 11. August 2009, 12:54 Uhr, Aktualisiert 01. November 2012, 16:50 Uhr

Der Erfolgsdruck lastet schwer auf Sportlern. Entsprechend gross ist auch die Verlockung, nach Präparaten und Mittelchen zu greifen, welche die Leistung steigern. Die Palette von Doping-Mitteln ist gross. Und immer häufiger nehmen auch Amateur-Sportler solche Substanzen zu sich. weiterlesen

Hoher Leistungsdruck
Höher, weiter, schneller – so lautet die Devise im Spitzensport. Die SportlerInnen stehen unter ständigem Leistungsdruck der Öffentlichkeit, der Sponsoren und nicht zuletzt des eigenen Ehrgeizes. Im Kampf um den Sieg ist die Versuchung gross, die persönliche Leistungsgrenze mit chemischen Substanzen auszuloten.

Ganz verschiedene Doping-Mittel
Der Griff zu Epo, Wachstumshormonen und Eigenbluttransfusionen ist für manche Athleten so selbstverständlich wie das tägliche Training. Als Doping-Mittel genutzt werden aber auch vom Arzt des Vertrauens verschriebene Medikamente. Wirkstoffe, wie sie in Asthma- (Amphetamin) und Grippemitteln (Ephedrin) enthalten sind, wirken beispielsweise chronischer Müdigkeit entgegen.

Immer neue Tricks erschweren Bekämpfung
Der Sport bekämpft seine Dopingprobleme selbst – weitgehend unabhängig von Politik, Polizei und Staatsgesetz. Einzig bei Substanzen, die das Betäubungsmittelgesetz verbietet, greift der Staat ein. Immer raffiniertere Methoden und Manipulationsmöglichkeiten fordern die Doping-FahnderInnen ständig aufs Neue heraus. Die Grenzen zwischen erlaubter und verbotener Substanz sind unscharf und von den Interessen der Sportverbände beeinflusst. Und längst beschränkt sich Doping nicht mehr auf den Spitzensport. Immer mehr FreizeitsportlerInnen schlucken und spritzen, was das Zeug hält. Nur die Leistung zählt und dafür ist (fast) jedes Mittel recht.

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