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Schweiz

Dossier: Rechtsextreme in der Schweiz

Publiziert 24. Juli 2009, 14:44 Uhr, Aktualisiert 09. November 2012, 13:38 Uhr

Rechtsextreme bekämpfen alles, was nicht ihrem Denken entspricht – wenn nötig mit Gewalt. Auch in der Schweiz gibt es rechtsextreme Gruppen und Parteien, die aus ihrem Rassismus kein Geheimnis machen. Wie soll ein demokratischer Staat mit diesem Problem umgehen? weiterlesen

Aggression gegen alles Fremde
«Die Schweiz den Schweizern» – davon träumen Rechtsradikale und Rechtsextreme gleichermassen. Rechtsradikale Gruppierungen wie die rassistische «Partei national orientierter Schweizer» (PNOS) wollen dieses Ziel auf politischem Weg erreichen. Rechtsextreme Gruppen hingegen sehen auch Gewalt als legitimes Mittel an, ihrem Fremdenhass Ausdruck zu verleihen.

Viele Sympathisanten
Es sind meist Jugendliche und junge Erwachsene, die ihre rechtsextreme Einstellung offen zur Schau stellen. Neben dieser offenen Szene verbirgt sich eine beträchtliche Dunkelziffer: Eine Nationalfonds-Studie aus dem Jahr 2006 geht davon aus, dass 3,8 Prozent der Schweizer Bevölkerung dem rechtsextremen Umfeld zuzurechnen sind.

Mediale Aufmerksamkeit
Alle Jahre wieder nutzen Rechtsextreme den Nationalfeiertag und andere Gedenkfeiern, um sich in Szene zu setzen. Aufmerksamkeit ist ihnen gewiss: Denn Medien berichten gerne über extreme Positionen, über Neonazi-Aufmärsche und Skinhead-Attacken.

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