International
Dossier: Tibet-Konflikt
Tibets Leidensgeschichte begann mit der Gründung der Volksrepublik China 1949. Maos Truppen marschierten in Tibet ein und besetzten das Land. Seither ist es ein schier aussichtloser Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit. weiterlesen
Eskalation vor Olympiade
Seit Jahrzehnten protestieren Tibeter auf der ganzen Welt gegen die Besatzungsmacht China – mehrheitlich gewaltlos. Anlässlich des 49. Jahrestages des Volksaufstandes in Tibet, am 10. März 2008, schlugen die Proteste erstmals in laute Demonstrationen und Ausschreitungen um. China reagierte scharf, besetzte die Hauptstadt Lhasa mit Truppen und hat seitdem eine rigorose Nachrichtensperre verhängt. Ausländische Medien berichten von mehreren hundert Toten und unzähligen Verhaftungen. Gleichzeitig stand China durch die Olympischen Spiele 2008 im Zentrum der Weltöffentlichkeit. Ein Umstand, den Tibeter im In- und Ausland für Protestaktionen nutzten.
Unabhängigkeit ohne Anerkennung
Tibet war nach 1720 während fast 200 Jahren ein autonomes Protektorat Chinas. Das unabhängige Tibet kapselte sich von der restlichen Welt ab. Dank der schützenden Hand Chinas wurden die Landesgrenzen immer respektiert. 1913 erklärte Tibet offiziell die Unabhängigkeit. Anerkannt wurde sie aber bis heute weder von China noch von einem anderen Staat.
Leben im Exil
Nach der Gründung der Volksrepublik China erhob Mao Zedong Anspruch auf Tibet. Im darauffolgenden Jahr marschierte die chinesische Volksbefreiungsarmee über die Grenze und überrannte die schlecht ausgestatteten tibetischen Truppen. Ein paar Jahre später, im März 1959, floh der Dalai Lama ins Exil, bevor China zwei Tage darauf den Volksaufstand blutig niederschlug. Die tibetische Exilregierung verurteilt die Invasion Chinas als Völkerrechtsverletzung. International stösst vor allem Chinas Umgang mit den Menschenrechten auf Kritik.


Flugzeugabstürze
Sterbehilfe
Brustkrebs
Schokolade – bittersüsse Sünde
Elektrosmog und Handystrahlung
Glücksspiele

