International
Dossier: Barack Obama
Nach der umstrittenen Präsidentschaft von George W. Bush waren die USA bereit für einen «Change». Die Antwort war Barack Obama. Als erster schwarzer Präsident der Vereinigten Staaten wurde er zum grossen Hoffnungsträger. Nach der anfänglichen «Obamamania» werden nun aber seine Gegner und Kritiker immer lauter. weiterlesen
Erster schwarzer Präsident
Mit Barack Obama zieht nach acht Jahren republikanischer Regierung wieder ein Demokrat ins Weisse Haus – notabene einer, der dem linken Parteiflügel zugerechnet wird. Und mit dem Mann aus Chicago wird zum ersten Mal ein Schwarzer zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. Politexperten glauben: Der Wunsch nach einem Generationen- und Politikwechsel und die Hoffnung auf eine inspirierende Führerfigur trugen massgeblich zu Obamas Wahlsieg bei.
Obama-Euphorie verfolgen
In Zeiten der globalen Finanzkrise und der drohenden Massenarbeitslosigkeit stand der 44. Präsident der USA aber vor einer Herkules-Aufgabe. Auf ihm lasteten Erwartungen, die er kaum erfüllen konnte. Die Kongress- und Senatswahlen im November 2010 machten dies deutlich: Die Demokraten verloren die Mehrheit im US-Repräsentantenhaus. Ihre historische Wahlschlappe bedeutet das Ende der anfänglichen «Obamania» im Land
Verheiratet, zwei Kinder
Barack Obama wurde 1961 in Honolulu geboren (sein kenianischer Vater verliess die Familie zwei Jahre später). Obama engagierte sich in Harlem und Chicago als Gemeinde- und Sozialarbeiter, promovierte zum Juristen und wurde 2004 zum ersten schwarzen demokratischen Senator gewählt. Seit 1992 ist er mit der Anwältin Michelle Obama verheiratet, die beiden haben zwei Töchter.


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