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Dossier: Afrika – Entwicklungshilfe

Publiziert 07. April 2010, 11:30 Uhr, Aktualisiert 27. Dezember 2010, 11:39 Uhr

Es scheint ein schier aussichtsloser Kampf zu sein. 300 Millionen Franken investiert alleine die Schweiz jährlich in Entwicklungsprojekte auf dem afrikanischen Kontinent. Dennoch bleiben Hungersnöte, tiefste Armut, Krankheiten und Kriege an der Tagesordnung. weiterlesen

«Hilfe zur Selbsthilfe»
Jährlich geben die 30 Mitglieder der OECD mehr als 150 Milliarden Franken für Entwicklungszusammenarbeit aus. 2008 hat die Schweiz dazu über 2 Milliarden Franken oder 0,42 Prozent ihres Bruttoinlandprodukts beigesteuert. Diese Investitionen sollen in armen und krisengeplagten Regionen die Lebensbedingungen der Menschen verbessern sowie Frieden, Stabilität und eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung zu fördern.

300 Millionen für Afrika
In bilaterale Projekte auf dem afrikanischen Kontinent investiert die Schweiz jedes Jahr rund 300 Millionen Franken. Daneben unterstützt sie internationale Organisationen, allen voran die Hilfswerke der UNO, die auch in Afrika tätig sind. Besonders gross ist das eidgenössische Engagement in Mosambik, Tansania und Burkina Faso: 2008 flossen fast 80 Millionen Franken in diese drei Schwerpunktländer der bilateralen Zusammenarbeit.

Entwicklungshilfe – ein Verfassungsauftrag
Die Entwicklungszusammenarbeit ist ein fester Bestandteil der Schweizerischen Aussenpolitik. Damit betraut sind zwei staatliche Stellen: Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) sowie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO). Beide Institutionen arbeiten dabei eng mit Privatpersonen, Hilfswerken und Unternehmen, aber auch mit Kantonen und Gemeinden zusammen.

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