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Natur

Dossier: Vulkane

Publiziert 15. April 2010, 14:15 Uhr, Aktualisiert 10. September 2012, 9:41 Uhr

Eyjafjallajökull heisst der isländische Vulkan der 2010 ganz Europa lahm legte. Wegen der ausgestossenen Massen an Asche musste fast der gesamte Luftraum über dem Kontinent gesperrt bleiben. Eyjafjallajökull machte einmal mehr klar, wie gross die Naturgewalten von Vulkanen sind. weiterlesen

Trügerische Ruhe
Der Vesuv in Italien, der Pinatubo auf den Philippinen oder der Mount St. Helens in den USA gehören zu den berühmtesten und berüchtigtsten Vulkanen der Welt. Typisch für diese sogenannten «plinianischen Vulkane» sind lange Ruhephasen vor plötzlichen, starken Ausbrüchen. So galt der Vesuv nach 800 Jahren Inaktivität als erloschen, als seine Explosion im Jahr 79 die Stadt Pompeji zerstörte.

Aktiver Ätna
Heute existieren weltweit 1350 «aktive» Vulkane, die in den vergangenen 10‘000 Jahren mindestens einmal tätig waren. Dazu gehört auch der Ätna auf Sizilien – mit 3323 Metern Höhe der grösste Vulkan Europas und zugleich auch der aktivste. Er gilt als «gutmütig», obwohl seine Ausbrüche immer wieder Verwüstung anrichten. So geschehen 2002, als allein sein Ascheregen für Schäden von rund 800 Millionen Euro sorgte.

Überdruck im Erdinneren
Voraussagen lassen sich solche Ausbrüche nicht. Immerhin das Funktionieren der Vulkane gilt als verstanden: 100 Kilometer unter der Erdoberfläche herrschen Temperaturen zwischen 1000 und 1300 Grad Celsius. In dieser Tiefe wird Gestein flüssig und sammelt sich in grossen Magmaherden. Steigt der Druck im Erdinneren, kann Magma über Spalten und Klüfte in der Erdkruste aufsteigen – und als Lava austreten.

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