Natur
Dossier: Sonnenphänomene
Ohne Sonne gäbe es kein Leben. Kein Wunder also hat sie die Menschheit seit jeher fasziniert und Sagen und Mythen entstehen lassen. Auch heute noch vermögen Sonnenphänomene die Welt in Staunen versetzen. weiterlesen
Sonnenfinsternis beim Tod Jesu
Über Jahrtausende legte der Mensch sein Schicksal in die Hände der Gestirne. Verdunkelte sich die Sonne am helllichten Tag, so glaubte man, schreckliches Unheil stehe bevor. Auch der Tod Jesu Christi wurde laut Überlieferungen von einer Sonnenfinsternis begleitet. Tatsächlich haben Berechnungen ergeben, dass am 22. November des Jahres 29 eine Sonnenfinsternis das Heilige Land verdunkelte.
Bestätigung der Relativitätstheorie
Wie entsteht eine Sonnenfinsternis? Der Mond liegt genau zwischen Erde und Sonne und wirft seinen Schatten auf unseren Planeten. Von der Erde aus gesehen verdunkelt sich die Sonne. Das Gegenteil ist die Mondfinsternis – hier stiehlt die Erde dem Mond das Sonnenlicht. Die Atmosphäre der Erde bricht das restliche Licht, bevor der Mond dieses zur Erde reflektiert. Der Mond erscheint rötlich. Gleichzeitig findet auf dem Mond eine Sonnenfinsternis durch die Erde statt. Dieses Spektakel konnte der Astronaut Alan Bean 1969 auf dem Mond miterleben. Dank einer Sonnenfinsternis in Westafrika 1919 konnte auch eine der wohl wichtigsten Theorien der Physik bestätigt werden. Während der Verdunkelung war messbar, wie die Gravitation der Sonne das Licht ferner Sterne umlenkt. Damit war Einsteins Relativitätstheorie verifiziert.
Zeichen der Götter
Die Sonne ist auch verantwortlich für Nordlichter. Sonnenwinde, welche aus geladenen Teilchen bestehen, regen die Atome der Atmosphäre zum Leuchten an. Das Magnetfeld zieht die Sonnenwinde zu den Polen. Auch Polarlichter wurden früher als Zeichen der Götter interpretiert.




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