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Natur

Dossier: Erdbeben

Publiziert 11. März 2011, 10:38 Uhr, Aktualisiert 09. März 2012, 10:03 Uhr

1‘000‘000 mal pro Jahr wird die Erde von Erdbeben erschüttert. Aber nur die wenigsten sind für die Menschen spürbar. Und nur gerade ein Promille fordert Todesopfer. Dennoch verlieren 10‘000 Menschen jährlich ihr Leben in Erdbeben. weiterlesen

Eine Million Erdbeben pro Jahr
Jedes Jahr können über eine Million Erdbeben mit Instrumenten gemessen werden. Davon sind nur gerade 150'000 von den Menschen schwach fühlbar. Und weniger als tausend verursachen Schäden an der Oberfläche. Das Ausmass dieser Schäden hängt neben der eigentlichen Stärke des Bebens auch ab von der Siedlungsdichte und der Gebäudebeschaffenheit. Als besonders gefährdet gelten die Gebiete um Grossstädte wie Tokio, San Francisco und Los Angeles.

Eine genaue Voraussage ist nicht möglich
Erdbeben fordern jährlich an die 10'000 Menschenleben. Obschon die eigentlichen Ursachen verstanden sind, ist eine genaue zeitliche und räumliche Voraussage der Beben bis heute nicht möglich, weil dabei zu viele einzelne Faktoren zusammenspielen. Immerhin die Wahrscheinlichkeit eines Erdbebens in einer bestimmten Region kann bestimmt werden.

Spannungen innerhalb des Gesteins lassen die Erde beben
In der Antike waren die Menschen überzeugt, Erdbeben seien das Werk von Göttern oder Dämonen. Und bis in die Neuzeit galten Erdbeben als Zeichen des drohenden Weltuntergangs. Heute weiss man es besser: Die Erde bebt, weil ihre äussere Schicht aus grossen und kleinen «Platten» besteht. Diese Platten bewegen sich und verursachen dabei Spannungen innerhalb des Gesteins, die sich in Erdbeben entladen.

Hintergrundinformationen zum Thema Erdbeben beim Bundesamt für Umwelt BAFU

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