Natur
Dossier: Delfine
Ob in der griechischen Mythologie oder in Hollywood-Filmen: Delfine werden von den Menschen seit jeher bewundert. Aber ebensolange werden die Meeres-Säugetiere schon gejagt. Die Delfin-Bestände sind bereits drastisch zurückgegangen. Umweltverschmutzung und treibende Fischernetze verschärfen das Problem. weiterlesen
Vom Aussterben bedroht
Delfine machen in den Weltmeeren keine grossen Sprünge mehr. Nach Angaben des UNO-Umweltprogramms sind die Bestände durch Jagd, Beifang in Fischernetzen und durch verschmutzte Gewässer bedroht.
Lebensraum wurde zur Kloake
Für die Flussdelfine im chinesischen Jangtse kommt bereits jede Hilfe zu spät. Obwohl «Baiji» den Chinesen heilig ist und nicht gejagt werden darf, glauben Forscher, dass dieser Säuger bereits ausgestorben ist: Die Folgen des Bau- und Wirtschaftsbooms haben den Lebensraum des Süsswasserdelfins in eine Kloake verwandelt.
Äusserst lernfähig
Der «Grosse Tümmler» ist die bekannteste Delfinart und tummelt sich in allen Weltmeeren. Nicht zuletzt dank der NBC-Fernsehserie «Flipper», die in den 60er Jahren produziert wurde und ein Riesenerfolg war, kennen ihn auch heute noch viele Kinder. Delfine lernen sehr schnell. Das amerikanische und russische Militär machte sich dies zu Nutze und setzte sie ein, um Seeminen an feindlichen Schiffen zu installieren. Heute werden die äusserst sozialen Tiere oft bei der Therapie schwerkranker Menschen eingesetzt.




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