Natur
Dossier: Bären in der Schweiz
Immer wieder wandern Bären aus Italien in die Schweiz. Artenschützer und Bären-Fans hoffen, dass sich das Tier wieder permanent hier ansiedelt. Bauern und Schaf-Züchter dagegen fürchten um ihre Herden. weiterlesen
Der Bär ist zurück
2005 marschierte er aus dem italienischen Trentino über die grüne Grenze ein und verliess das Land in Richtung Österreich. Jetzt macht er sich wieder daran, die Schweiz im Südosten zu besiedeln. Sein Auftauchen sorgt für Aufregung, Angst und fasziniert zugleich.
Scheue Tiere
Im Gegensatz zu Amerika kommen Bärenangriffe auf Menschen in Europa nur in ganz besonderen Ausnahmesituationen vor: Wenn Bären durch Fressen an Abfallcontainern die Scheu vor den Menschen verloren haben oder wenn sie aus absolut menschenleeren Gebieten stammen (wie einzelne Gebiete Nordeuropas). In seit Jahrhunderten dicht besiedelten Gebieten wie Mitteleuropa hingegen sind bei allen nahen Begegnungen keine aggressiven Reaktionen der Bären gegen Menschen beobachtet worden. Die Erklärung dafür könnte sein, dass Bären hier seit jeher als Schädlinge radikal verfolgt wurden. Dies bewirkte eine Art natürliche Selektion scheuer Tiere.
Füttern verboten
Wenn man einen Bären entdeckt: Auf keinen Fall davon laufen, sich durch ruhige Winkbewegungen und Rufe als Mensch zu erkennen geben. Zieht der Bär nicht ab, langsam und ruhig zurückweichen und ihm den Vortritt lassen. Bären – auch junge – auf keinen Fall füttern! Die Begegnung unbedingt dem nächsten Wildhüter melden.



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