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Dossier: Internetgeschichte – die Meilensteine

Publiziert 11. November 2009, 13:53 Uhr, Aktualisiert 08. März 2012, 9:23 Uhr

Die Idee des Internets ist über 50 Jahre alt. Die heutige Form des «World Wide Web» allerdings entwickelten Wissenschaftler in Genf Ende der 1980-er Jahre. 1991 wurde das WWW zugänglich für jedermann – es war der Anfang des Internet-Zeitalters. weiterlesen

Militärische Anfänge
Schneller als jedes Medium vor ihm ist das Internet zum Massenmedium geworden. Es löste eine Kommunikationsrevolution aus, die nur mit der Erfindung des Buchdrucks vergleichbar ist. Seine Anfänge liegen beim Militär: Mit dem ARPA-Net legte das US-Verteidigungsministerium 1959 den Grundstein für ein weltumspannendes Netz von miteinander verbundenen Computern.

Dank WWW zum Durchbruch
Der Engländer Tim Breners-Lee machte das Netz schliesslich zum Massenphänomen: Am Genfer CERN entwickelte er 1989 ein World Wide Web genanntes Hypertext-System. Es erlaubt das Besuchen von Websites mit einem visuellen Browser – eine Revolution in der bislang textbasierten Internet-Welt. 1991 wurde das WWW zur allgemeinen Nutzung freigegeben und war so erfolgreich, dass es heute oft mit dem eigentlichen Internet gleichgesetzt wird.

Über 200 Milliarden Emails
Auch in der Schweiz war der Aufstieg rasant: Während 1998 bloss jeder Zehnte regelmässig online war, sind es heute schon über 70 Prozent der Bevölkerung. Nebst dem WWW ist E-Mail dabei die wichtigste Anwendung. Experten schätzen, dass weltweit pro Tag über 200 Milliarden E-Mails verschickt werden – der grösste Teil davon ist unerwünschte Werbung.

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