Medien
Dossier: Internet-TV
Eine Sendung verpasst? Kein Problem. Denn das volle Programm gibt es auch übers Internet. Alles was es braucht, um das Internetangebot auf den Fernsehbildschirm zu bringen, ist eine sogenannte Set-Top-Box und ein Internet-TV-Abonnement. weiterlesen
Fernsehen «on demand»
Tagesschau schauen, wann und wo immer man Zeit und Lust hat: Das ist Fernsehen übers Internet. Dabei werden Fernsehprogramme oder Videos mit Internet-Technologie (Internet Protocol IP) aufs TV-Gerät oder auf den PC übertragen.
Online-Videothek
Für die Verbindung von Internet und Fernsehapparat benötigen die ZuschauerInnen eine so genannte IPTV-Settopbox und ein Internet-TV-Abonnement. Sie erhalten bei diesen IPTV-Angeboten jedoch nur Zugriff auf die von den IPTV-Anbietern frei geschalteten Sender – wie beim herkömmlichen Kabel-TV. Zusätzlich steht ihnen eine Videothek zur Verfügung, von der gegen Gebühr Filme direkt auf die Box heruntergeladen werden können.
Qual der Wahl
Wer Internet-TV via Computer und Browser schaut, hat hingegen die Qual der Wahl und kann sich sein persönliches Fernsehprogramm aus Hunderten von Angeboten aus der ganzen Welt und in den unterschiedlichsten Sprachen zusammenstellen. Die meisten Fernsehanstalten bieten ihre Sendungen heute auch als Video on Demand (VoD) an. Plattformen wie Joost oder Zattoo übertragen etablierte Fernsehkanäle via World Wide Web. Im Web zu sehen gibt es aber auch regionale Fernsehstationen, die im herkömmlichen TV-Geschäft finanziell keine Chance hätten. Und dank Plattformen wie YouTube haben ebenfalls AmateurfilmerInnen die Möglichkeit, zum globalen Videoangebot im Internet beizutragen – «Broadcast yourself» lautet hier die Devise.



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