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Historisch

Dossier: Berühmte Auswanderer

Publiziert 13. Juli 2009, 16:59 Uhr, Aktualisiert 04. Januar 2012, 10:56 Uhr

Ursula Andress, Alberto Giacometti, César Ritz – sie alle sind Schweizer, die es im Ausland weit gebracht haben. Von den rund 30‘000 Eidgenossen, die jährliche das Land verlassen, schaffen nicht wenige Auswanderer den grossen Durchbruch in der Ferne. weiterlesen

Auswanderungsland Schweiz
Während hunderten von Jahren war die Wanderungsbilanz unseres Landes stets negativ. Viele Auswanderer flohen vor der Armut – etwa im 17. Jahrhundert nach dem Dreissigjährigen Krieg oder während der Landwirtschaftskrise der 1840er Jahre, die eine erste Massenauswanderung nach Amerika auslöste.

Jährlich 30'000 Auswanderer
Erst der Aufschwung der Schweizer Wirtschaft brachte Ende des 19. Jahrhunderts die Trendwende. Doch noch heute wandern jedes Jahr gut 30'000 Schweizerinnen und Schweizer aus. 2008 lebten über 670'000 Eidgenossen im Ausland.

Schweizer Stars fern der Heimat
Einige von ihnen haben es in der Fremde zu Ruhm und Reichtum gebracht, zum Beispiel Johann August Sutter. Der der Baselbieter flüchtete 1834 vor der Polizei nach Amerika und gründete im Westen «Neu-Helvetien», das heutige Kalifornien. Der Walliser César Ritz eröffnete 1898 in Paris das weltberühmte Luxushotel «Le Ritz». Und der Architekt Le Corbusier – im Heimatland verkannt – errichtete seine bedeutendsten Bauten in Frankreich und Deutschland.

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