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Gesundheit

Dossier: Elektrosmog und Handystrahlung

Publiziert 11. August 2009, 12:54 Uhr, Aktualisiert 17. Mai 2011, 11:09 Uhr

Immer und überall per Handy erreichbar zu sein, ist in unseren Breitengraden zur Selbstverständlichkeit geworden. Das hat auch seine Schattenseiten. Viele Menschen sind überzeugt, dass Handystrahlen und Elektrosmog einen negativen Einfluss auf ihre Gesundheit habe. Die Wissenschaftler sind sich indes uneinig, ob es diesen Zusammenhang tatsächlich gibt. weiterlesen

Mensch ist auch eine Antenne
Dank körpereigenen Ionen (elektrisch geladene Teilchen) ist der menschliche Körper leitfähig und kann in einem elektrischen Wechselfeld buchstäblich unter Strom stehen. Verursacher ist die nichtionisierte Strahlung (NIS), im Volksmund Elektrosmog genannt. NIS entsteht, wenn Spannung anliegt, Strom fliesst oder Sender senden.

Kopfschmerzen und Schlafstörungen
Dieser Strahlung kann der Mensch nicht entkommen. Auch wer seinen elektronischen Gerätepark auf ein Minimum beschränkt, ist NIS ständig ausgesetzt: dank Hochspannungsleitungen, engmaschigem Handynetz, Wlan oder Eisenbahn. Elektrosmog geht unter die Haut. Für den feinfühligen Menschen kann dies unangenehme Folgen haben: Kopfschmerzen, Schlafstörungen und andere zum Teil diffuse Symptome.

Gefährlichkeit umstritten
Die Elektrosmog-Auswirkungen sind seit Jahren umstritten und Gegenstand von Untersuchungen – mit teils sehr unterschiedlichen Resultaten. Unterdessen blüht das Geschäft gegen die unsichtbaren Strahlen. Erhältlich sind Strahlen abweisende Kleider, Chips gegen Handystrahlung und auch der Rosenquarz soll helfen. Um das Gefährdungspotenzial von Elektrosmog seriös zu beurteilen, lancierte der Bundesrat im März 2005 das nationale Forschungsprogramm «Nichtionisierende Strahlung – Umwelt und Gesundheit». Im Januar 2007 haben die ForscherInnen mit der Arbeit begonnen.

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