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Gesellschaft

Dossier: Esoterik

Publiziert 21. Januar 2011, 14:06 Uhr, Aktualisiert 14. November 2012, 9:06 Uhr

Astrologen, Hellseher oder Wunderheiler haben eine uralte Tradition. Und noch heute ziehen Sternegucker, Kartenleger und Co. viele Menschen in ihren Bann. Doch unter den Anbietern übernatürlicher Dienste tummeln sich auch Scharlatane und Abzocker. weiterlesen

Die Lehre des Geheimen
Astroglogie, Tarot, Hellseherei, Lichtnahrung – die Liste von esoterischen Lehren ist lang. Das Spektrum der Parawissenschaften bewegt sich zwischen Jahrhunderte alten Traditionen, spirituellen Weltanschauungen, Aberglaube und Scharlatanerei. Diese Vielfalt ist nicht erstaunlich: Schon die alten Griechen verwendeten den Begriff Esoterik. Sie bezeichneten damit «die Lehren des Geheimen».

Esoterik älter als das Christentum
Bereits der Philosoph Pythagoras liess 550 Jahre vor Christus esoterische Ansätze in sein Denken miteinfliessen. Er glaubte an die Unsterblichkeit der Seele und die Wiedergeburt. Später verdrängte das Christentum solche Lehren immer mehr. Doch sie überlebten trotzdem – wenn auch meist im Verborgenen. Selbst im tief christlichen Mittelalter waren Astrologie oder das Beschwören von Dämonen und Engeln weit verbreitet. Auch in den meisten anderen Kulturen der Welt entstanden über die Jahrhunderte unterschiedlichste esoterische Disziplinen.

Schamane und Scharlatane
Die Parawissenschaften erfreuen sich bis in die heutige Zeit grosser Beliebtheit. Viele Menschen treten aus den Landeskirchen aus und finden in den Lehren des Übernatürlichen eine neue Spiritualität. Aber auch bei gesundheitlichen Anliegen sind etwa Handaufleger oder Schamanen sehr gefragt. Und immer wieder verblüffen sie mit erfolgreichen Heilmethoden. Doch sind unter den esoterischen Anbietern häufig auch gewiefte Geschäftsleute zu finden. Ihre Kundschaft gewinnt vor allem eine Erkenntnis: Übersinnlicher Rat kann teuer sein.

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